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Betriebsvergleich Gartenbau

Motivation

Aus verschiedensten Gründen benötigt der Unternehmer eine Einschätzung der  Leistungsfähigkeit seines Betriebes, sei es um die Entwicklung des Betriebes in der Vergangenheit zu bewerten oder für die Zukunft zu planen.

Auch für die Dokumentation des Betriebserfolges nach außen, z. B. gegenüber potentiellen Kreditgebern, ist eine realistische und vergleichende Bewertung des Unternehmens nützlich. Die Unternehmensanalyse zeigt, dass z. B. Gewinn erwirtschaftet wurde. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass das betrachtete Unternehmen besonders erfolgreich war. So können beispielsweise die Marktbedingungen insgesamt positiv gewesen sein, so dass die positive Unternehmensentwicklung auf einen allgemeinen Trend innerhalb der Sparte zurückzuführen ist.

Um die eigenen Ergebnisse interpretieren und bewerten zu können, sind in der Regel Vergleichswerte aus ähnlich strukturierten Unternehmen erforderlich. Ein Vergleich mit Branchenmittelwerten ermöglicht die Einordnung des eigenen Betriebes und erlaubt Aussagen zur wirtschaftlichen Situation und zur Struktur des Betriebes.

Ein Beispiel: Der analysierte Betrieb hat Verluste erwirtschaftet, obwohl ein Großteil ähnlicher Betriebe Gewinne erzielen konnte. Der Vergleich deckt auf, dass ähnlich strukturierte Betriebe im Durchschnitt wesentlich weniger Arbeitskräfte bei in etwa gleicher Flächengröße beschäftigen. Dies kann ein erster Hinweis darauf sein, dass hinsichtlich der Arbeitsorganisation und Bewirtschaftung Verbesserungspotentiale vorhanden sind.

So nehmen Sie am Betriebsvergleich teil:

Um die Anonymität der Betriebsdaten zu wahren, arbeitet das ZBG nicht direkt mit Gartenbauunternehmen zusammen. Wenn Sie Interessen an einer Teilnahme am Betriebsvergleich haben, wenden Sie sich an Ihren betriebswirtschaftlichen Berater oder Buchhaltungsbüro (Ansprechpartner).

Ihr Ansprechpartner überträgt die Daten des Jahresabschlusses und der Gewinn- und Verlust-Rechnung in den Erhebungsbogen des ZBG. Zusätzlich werden noch Strukturdaten, wie die Anzahl der Arbeitskräfte, die Flächenaufteilung des Betriebes, Absatzwege und Angaben zu den Hauptkulturen benötigt.

Der Erhebungsbogen wird anschließend, nur durch eine Betriebsnummer gekennzeichnet, an das ZBG übermittelt. Dort erfolgt eine inhaltliche Überprüfung und gegebenenfalls eine Rückkopplung mit dem Ansprechpartner (z. B. wenn für 1.000 m² Fläche 50 Arbeitskräfte eingetragen sind).

Danach wird der Beratungsbrief erstellt und über den Ansprechpartner an Sie weiter gegeben.